Datenschutzhinweise für Bewerber

Mit den folgenden Informationen möchten wir Ihnen einen Überblick über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns und Ihre Rechte aus der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), sowie dem Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU (DsAnpUG-EU bzw. BDSG) geben.

1. Wer ist für die Datenverarbeitung bei MÖHRLE HAPP LUTHER verantwortlich und an wen können Sie sich wenden?

Die verantwortliche Stelle ist:
MÖHRLE HAPP LUTHER
Brandstwiete 3
20457 Hamburg
Telefon: +49 (40) 85 301 - 0
Fax: +49 (40) 85 301 - 166
E-Mail: info@mhl.de

Sowie alle Gesellschaften, die der Möhrle Happ Luther Unternehmensgruppe zugehörig sind.

Sie erreichen Ihren Datenschutzbeauftragten unter:
E-Mail: datenschutz@mhl.de oder postalisch unter dem Stichwort "Datenschutzbeauftragter" und oben genannter Adresse.

2. Welche Quellen und Daten nutzen wir?
Wir verarbeiten ausschließlich personenbezogene Daten, die wir im Rahmen Ihrer Bewerbung von Ihnen direkt erhalten haben. Hierzu zählen Personenstammdaten (Anrede, Vorname, Name, Geburtsdatum, Anschrift), Kommunikationsdaten (E-Mail-Adresse und Telefonnummer) sowie Bewerbungsdaten (Anschreiben, Lebenslauf, Anlagen, Zertifikate sowie ggfs. weitere von Ihnen übermittelte Informationen) sowie Angaben, die sich aus den Bewerbungsgesprächen ergeben.

3. Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung) und auf welcher Rechtsgrundlage?
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten zur Anbahnung und ggf. Begründung eines Vertragsverhältnisses. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung bei der Anbahnung eines Beschäftigungsverhältnisses, also insbesondere

  • eines Arbeitsverhältnisses oder einer Beschäftigung zur Berufsbildung, ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), insbesondere Art. 88 DSGVO, in Verbindung mit § 26 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG),
  • bei anderen Vertragsverhältnissen Art. 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO.

Eine Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt zudem ggf. aufgrund weiterer arbeitsrechtlicher, berufsbildungsrechtlicher und sozialrechtlicher Bestimmungen, einschließlich solcher des Betriebsverfassungsgesetzes in ihrer jeweiligen Fassung.

Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten demnach zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, der der Verantwortliche unterliegt, erfolgt sie auf der Grundlage von Art. 6 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO. Für unseren Bewerberpool können Sie im Laufe des Bewerbungsprozesses Ihre Einwilligung gem. Art. 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO geben, damit wir Ihre Daten für zukünftige Bewerbungen ebenfalls berücksichtigen können.

Unter Umständen besteht die Möglichkeit, dass Ihre personenbezogenen Daten für die Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung von Rechtsansprüchen genutzt werden, wenn Sie oder der Verantwortliche Rechtsansprüche hat oder geltend macht. Rechtsgrundlage wäre in einem solchen Fall Art. 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Danach ist die Verarbeitung personenbezogener Daten rechtmäßig, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist, sofern nicht Ihre Interessen und Rechte an einem Ausschluss der Verarbeitung gegenüber den berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder Dritten überwiegen. Die berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder Dritten liegen dann in der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Sofern in dieser Information Rechtsgrundlagen genannt sind, sind diese für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten in ihrer jeweiligen Fassung maßgeblich.

4. Wer bekommt Ihre Daten?
Ihre Bewerbungsdaten werden innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe weitergegeben, soweit dies zur Begründung des Vertragsverhältnisses notwendig ist. Weiterhin sind Auftragsverarbeiter gem. Art. 28 DSGVO im Einsatz, die für den Betrieb und die Wartung unseres Netzwerkes, der eingesetzten Geräte und Anwendungen zuständig sind. Eine Datenübermittlung in Drittstaaten findet nicht statt.

5. Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?
Personenbezogene Daten, die für die Entscheidung über die Begründung eines Vertragsverhältnisses verarbeitet werden, werden grundsätzlich gelöscht, wenn die Verarbeitung nicht mehr für die Entscheidung über die Begründung eines Vertragsverhältnisses erforderlich ist. Die Dauer der Speicherung hängt insofern von der Dauer des Entscheidungsfindungsprozesses und der damit zusammenhängenden Maßnahmen ab. Ihre Daten werden 6 Monate nach Entscheidung über die Begründung eines Vertragsverhältnisses gespeichert und im Fall des Nichtzustandekommens eines Vertragsverhältnisses nach Ablauf der Frist gelöscht. Ihre evtl. schriftliche Bewerbung schicken wir Ihnen nach Ablauf der Frist zurück. Sofern Sie in unseren Bewerberpool aufgenommen werden möchten, behalten wir Ihre Daten für ein weiteres Jahr in unseren Systemen. Mit Ablauf eines Jahres werden die Daten dann ebenfalls gelöscht.

Im Einzelfall kann sich eine Speicherdauer über die Entscheidung über die Begründung des angestrebten Vertragsverhältnisses hinaus ergeben. Dies wäre z.B. der Fall, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass Sie Ansprüche gegen den Verantwortlichen geltend machen werden. Die Speicherung erfolgt dann so lange, wie die Verarbeitung der Daten für die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist. Dabei können zu den Kriterien der Speicherdauer die Fristen nach Gesetzen wie § 15 Absatz 4 Satz 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, § 61b Arbeitsgerichtsgesetz, Verjährungsfristen oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten zählen.

Eine Speicherung kann zudem erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen oder vorgeschrieben ist.

6. Welche Datenschutzrechte haben Sie?
Sie haben im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben das Recht auf

  • Auskunft über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten (Art. 15 DSGVO),
  • Berichtigung Ihrer personenbezogener Daten (Art. 16 DSGVO),
  • Löschung Ihrer personenbezogenen Daten (Art. 17 DSGVO),
  • auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) sowie
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO), sofern dies realisierbar ist.

Sofern die Verarbeitung Ihrer Daten auf berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten beruht, kommt ein Recht auf Widerspruch aus Gründen, die in Ihrer besonderen Situation liegen, in Betracht (Art. 21 DSGVO).

Darüber hinaus besteht ein Beschwerderecht (Art. 77 DSGVO) bei der Datenschutzaufsichtsbehörde: Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Kurt-Schumacher-Allee 4, 20097 Hamburg.

7. Besteht für Sie eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?
Für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens sind Sie nicht verpflichtet, uns personenbezogene Daten zur Verfügung zu stellen.

Ohne Ihre personenbezogenen Daten, die für die Beurteilung Ihres beruflichen Werdegangs, Ihrer Qualifikation, Ihrer Verfügbarkeit sowie die Kontaktaufnahme erforderlich sind, können wir allerdings das Bewerbungsverfahren nicht durchführen.