Mit Urteil des BFH vom 11. April 2019 (III R 36/15 ) hat der BFH entschieden, dass eine erweiterte Kürzung des Gewerbeertrags nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG bei Mitvermietung von Betriebsvorrichtungen ausscheidet. Zugleich hat der BFH klargestellt, dass der Wortlaut der Regelung keine Ableitung einer „Bagatellgrenze“ erlaubt. Aus Sicht der Beratungspraxis ist diese Entscheidung des BFH zu begrüßen, weil sie Rechtsklarheit schafft. Für die betroffenen Unternehmen ist sie aufgrund der steuerlichen Mehrbelastung natürlich wenig erfreulich. Eine ausführliche Darstellung und Besprechung des Urteils bietet der Betrag von Jürgen Dräger und Dr. Katrin Dorn in NWB 2019, S. 2760.